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24.6.2017 - 0:20

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Ensemble Osterdorf. Das an einer römischen Hochstraße angelegte Rodungsdorf Osterdorf ist eines der vier Bergdörfer (neben Geislohe, Göhren und Neudorf), die in der 1. Hälfte des 13. Jh., wahrscheinlich 1239/1246, vom Marschall von Pappenheim gegründet worden sind. Die Besied­lung des bereits 1298 als Osterdorf erscheinenden Dorfes, das ostwärts gelegene Dorf, erfolgte wohl hauptsächlich von Dietfurt her; ursprünglich besaß es eine eigene Pfarrkirche, später Filiale von Dietfurt.In ganz leichter Muldenlage an dem sanften Beginn eines nach Westen führenden Trockentales waren symmetrisch zu dem in der Mitte liegenden Dorfanger die 25 Urlehen ange­legt, das zusätzliche, die Symmetrie erweiternde 25. ist, als das Pfarrlehen anzusehen. Die ur­sprüngliche Anlage des Rodungsdorfes lassen heute noch die zu beiden Seiten des Angers gereih­ten streng giebelständigen Wohnbauten von Dreiseit- und Hakenhöfen, dabei oft auch Korbhäuser, erkennen. Eine Minderzahl dieser Bauten und die meisten Stade! weisen die bodenständige Jura­bauweise des 18.119. Jh. auf. Die Mitte des Angers nehmen die kleine Kirche mit ummauertem Friedhof, Schule, Mesnerhaus, ehem. Ochsenhirtenhaus, kleine Gemeindebauten und die Dorflin­den ein. An den Enden des Angers, der vor allem im Westen eine Erweiterung erfuhr, treten Kleinbauernhäuser in Traufseitstellung auf. Die Begrenzung der Dorfflur (Hausgärten) gegen die Feldflur bildet der im wesentlichen erhaltene Dorfetter. Die jungen Störungen im Südwesten, am Rande des Ensembles und außerhalb des Dorfetters liegen in einem Bereich, wo bereits für die Ur­lehen aufgrund der Bodenbeschaffenheit die Anlage von hofanschließenden Äckern unmöglich war.Bei der Flurbereinigung ist die historische Gewaimeinteilung erhalten geblieben.

Quelle: Denkmalschutz