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26.7.2017 - 22:33

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"Daran erkenne ich meine Pappenheimer"

Daß Sie längst auf eine Erklärung für das Sprichwort "Ich kenne meine Pappenheimer" warten, ist verständlich. Lesen Sie also bitte noch ein kleines Stückchen weiter:
Eigentlich müßte man sagen: Ganz klar ist die Sache nicht. Schon im 30jährigen Krieg war der Spruch in ganz Europa gebräuchlich. Popularität erlangte der Satz jedenfalls durch Schiller mit der Verwendung in seinem Drama "Wallensteins Tod". Dort läßt Schiller den Feldherrn Wallenstein sagen "Daran erkenn' ich meine Pappenheimer" und er sagt dies einer Abordnung der Pappenheimer Kürassiere, die ihn darüber befragen, ob das im Heer umgehende Gerücht über Verhandlungen mit den Schweden wahr sei. Daß der Ausspruch heute in einem ganz anderen Sinne verwendet wird, ist unbestritten. Im übrigen haben bis vor einigen Jahrzehnten in Nürnberg die "Tullnramer", das sind die Kanal- und Grubenreiniger, die "Pappenheimer" geheißen. Warum, ist schnell gesagt. Bei einem Reichstag ist im überfüllten Saal die Decke durchgebrochen und die erlauchte Gesellschaft landete in der darunterliegenden Abortgrube. Um solche Vorkommnisse in der Zukunft zu vermeiden, erhielt der Marschall vom Kaiser den Auftrag, künftig um gereinigte Gruben besorgt zu sein. Der Marschall hat diesen Auftrag durch seine Knechte aus Pappenheim fein säuberlich ausführen lassen und dabei ist halt der Herkunftsort der Ausführenden in der Erinnerung geblieben.

Quelle:  Pappenheim.de

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