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26.7.2017 - 18:39

St. Marien Kirche Pappenheim

St. Marien Kirche
St. Marien Kirche

In den Jahren 1452 bis 1476 entstand der Bau der spätgotischen Marienkirche in Pappenheim. Als Pfarrkirche fungierte sie erst nach der Reformation. Der Einbau der Empore erfolgte 1679, Altar und Kanzel folgten 1713, von 1728 stammt der fünfteilige Orgelprospekt. Jüngeren Datums sind die Glasmalereien an den Fenstern der Südwand. Sie wurden 1906 aufgebracht. Wer in Pappenheim das Sagen hatte, ist am Schlussstein im Kreuzgratgewölbe des Chors zu erkennen: Auf ihm wurde, wie auch am Orgelprospekt, das Wappen der Reichserbmarschälle von Pappenheim angebracht. Ein weiteres befindet sich über dem Altarbild, auf dem die Verklärung Christi am Berg Tabor abgebildet ist. Auch auf dem Rest eines Wandgemäldes über dem südlichen Ausgang, auf dem Maria im blauroten Gewand abgebildet ist, erkennt man das Wappen der Pappenheimer. Zwei dekorativ gestaltete Herrschaftsstände auf der Westempore aus dem Jahre 1680 sind ebenfalls ein Indiz für die einstigen Patronatsherren. 1974 wurden zahlreiche, im Fußboden verborgene Grabsteine und Epitaphien entdeckt. „Am markantesten und kunsthistorisch wertvollsten sind die Epitaphien für vier Reichserbmarschälle an der Süd- und Ost157 seite des Langhauses: Rechts unterhalb der Kanzel befindet sich der Stein für Marschall Christoph von Pappenheim († 1562), eine einfache Kalksteinplatte mit Darstellung des Verstorbenen in Rüstung und den Familienwappen in den Ecken. Von Osten nach Westen sind in der Südwand zwischen den Fenstern eingefügt.

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Innenraum
Innenraum
Altar
Altar
Orgel
Orgel
St. Marien Kirche
St. Marien Kirche
Kanzel
Kanzel
Wolf von Pappenheim
Wolf von Pappenheim

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Adresse

Evang. Stadtkirche
Graf-Carl-Straße 7
91788 Pappenheim

Tel.: 09143/83170

E-Mail: Keine E-Mail Adresse vorhanden
Internet: Keine Internet-Adresse vorhanden

Anfahrts- und Lageplan

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Quellennachweis

Bildnachweis: Stephan Lauterbach (St. Marien Kirche), Tobias Kreißl (Innenraum, Altar, Orgel, St. Marien Kirche, Kanzel, Wolf von Pappenheim)
Literaturnachweis:
Johann Schrenk, Karl-Friedrich Zink, Gotteshäuser – Kirchenführer Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen