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22.8.2018 - 1:26

Mit Streetwork ins Chabba Village

Die Jugendarbeit im „Mittleren Altmühltal“ ist um ein neues Projekt mit einem neuen Gesicht reicher. In der Pappenheimer Stadtkirche wurde Dagmar Hopf als Streetworkerin für das Projekt „Chabba Village“ gesegnet. Die Sozialpädagogin will in den nächsten drei Jahren in Pappenheim, Solnhofen, Mörnsheim und Wellheim mehr Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund für die Jugendarbeit gewinnen. Träger des Projektes ist die Evangelische Landjugend (ELJ), die Kofinanzierung leistet der Europäische Integrationsfonds.

Dagmar Hopf heißt die neue Streetworkerin im neuen ELJ-Projekt "Chabba Village"

Evang. Landjugend Bayern

„Chabba Village“ ist ein neues Projekt in einer bewährten Kooperation. Schon seit vielen Jahren engagiert sich die ELJ gemeinsam mit den Kommunen Pappenheim, Solnhofen, Mörnsheim und Wellheim für die Jugendlichen im Mittleren Altmühltal, denen die Schwelle zur Jugendarbeit der Kirchen und Vereine zu hoch war. Zuletzt war Robert Rieger als Streetworker im Projekt TANDEM in den kommunalen Jugendzentren, Bauwägen oder offenen Treffs unterwegs. Diesen erfolgreichen Ansatz führt Dagmar Hopf mit „Chabba Village“ weiter. Der neue Name soll aber auch signalisieren: Es geht um mehr.

 „Chabba“ sei ein szenesprachlicher Begriff für „Freund“, die englische Vokabel „village“ bedeute „Dorf“. erläutete ELJ Landessekretär Manfred Walter bei der Vorstellung des Projekts. Zielsetzung des neuen Konzeptes sei auch, die Akteure der Zivilgesellschaft bei ihrer Arbeit in den Vereinen und Gruppen vor Ort zu unterstützen, denn sie seien schließlich die wichtigsten Multiplikatoren.

Dagmar Hopf ist gebürtige Oberpfälzerin, und arbeitete nach ihrem Sozialpädagogikstudium in den letzten Jahren als Streetworkerin im schwäbischen Münsingen. Ganz neu ist Pappenheim für sie jedoch nicht. Im Jahre 2002 leistete Dagmar Hopf in der Landvolkshochschule der ELJ ihr freiwilliges ökologisches Jahr ab und freut sich, als Fachkraft an die Stätte ihres Freiwilligendienstes zurückkehren zu können.

Im Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Friedendekade wurde Dagmar Hopf offiziell ihr neues Amt eingeführt. Landjugendpfarrer Gerhard Schleier griff in einer Ansprache das Symbol junger Bäume auf, die der Stütze und des Schutzes bedürfen. Diese Hege und Pflege komme Dagmar Hopf auch im Bezug auf ihre Arbeit mit den jungen Menschen des Projektgebietes zu. Die Neupappenheimerin, die vor etlichen Jahren ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an der ortsansässigen Landvolkshochschule abgeleistet hatte, ist für diese anspruchsvolle Aufgabe bereit. Da es ihrer Ansicht nach gemäß einem afrikanischen Sprichwort „ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen“, bat sie die anwesenden Gäste um ihre Unterstützung. In einer Segenshandlung sprachen ihr Landjugendpfarrer Schleier, Robert Rieger (ELJ), Cornelia Treml (stellvertretende Vorsitzende der Evangelischen Jugend in Bayern), Manfred Schneider (Bürgermeister von Solnhofen) sowie Ferdinand Städler als Vertreter des Pappenheimer Jugendzentrums Worte aus der Bibel zu.

Auf dem anschließenden Empfang in der Landvolkshochschule sicherten die Vertreter der am Projekt beteiligten Kommunen Dagmar Hopf ihre Solidarität zu. Manfred Schneider (Solnhofen), Richard Mittl (Mörnsheim) und Friedrich Obernöder (2.Bürgermeister von Pappenheim) betonten unisono die gut funktionierende Zusammenarbeit und unterstrichen ebenso wie der anwesende Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag Uwe Döbler die Notwendigkeit der mobilen Jugendarbeit. Dass sie bereits auf ein stabiles Netzwerk bauen kann, wurde in einer Vertrauensübung deutlich – getragen von den anwesenden Gästen konnte Dagmar Hopf eine Brücke aus Holzstämmen überwinden.

Dagmar Hopf heißt die neue Streetworkerin im neuen ELJ-Projekt "Chabba Village"
Samstag, 12. November 2011 09:53 Uhr | Alter: 7 Jahre | Dieser Artikel wurde 9421 mal gelesen


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