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14.12.2017 - 1:34

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"Von weiß nach schwarz-von schwarz nach farbe"-Ausstellung.

Prof. Dr.hc Juliane Helene Berger: "Von Weiß nach Schwarz - von Schwarz nach Farbe" - Austellung von Grafik und Malerei im Museum an der Stadtmühle, Pappenheim vom 20. Juli bis 24. August 2014. Der Eintritt in das Museum ist immer frei-Spenden jedoch erwünscht! Öffnungszeiten sonn- und feiertags von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Kulturreferentin Christa Seuberth und Frau Prof.Dr.hc Helene Juliane Berger

Dr. Helene Berger ist in Niedersachsen geboren und Jahrgang 1952.

Einige der vielen Stationen ihrer bemerkenswerten künstlerischen Entwicklung:

  • Uni Hamburg / Akademie der Freien Künste Berlin 1977-10 bis 1980-10 Professur und Ehrendoktorwürde
  • Hochschule für Bildende Künste Hamburg 1971-03 bis 1977-10
  • Kunstschule Rolf Laute – Hamburg 1970-10 bis 1971-02
  • Kunstschule Alsterdamm- Hamburg 1969-10 bis 1970-10

Jule Berger, der Sohn von Frau Helene Berger schreibt auf der Homepage des Kunsthandelshauses Ars Artis über seine Mutter:

> Der Energiefluss in ihren Arbeiten äußert sich in kurvigen Farbbändern. Diese dynamische Strukturierung der Bildfläche ermöglicht dem Betrachter, die persönlichen Bewegungsgebärden der Künstlerin nachzuvollziehen und eins zu werden mit Ihrer Kunst.

Sie ist im In- und Ausland, sowie in Übersee und Museen mit Ihren Arbeiten vertreten. Für ihr künstlerisches Gesamtwerk erhielt sie die Ehrendoktorwürde und die Professur, außerdem als erste Frau die Rembrandt- Plakette in Gold für ihren in allen Bildern sich fortsetzenden   „ Schwung“- ihr Markenzeichen und die unverkennbare Handschrift in den Arbeiten,was sich kontinuierlich  und über Jahre erkennen lässt.

Ihre ornamentalen Embleme sind auf ein weißes Bildgeviert gesetzt. Helle und dunkle Farbnuancen sprühen aus dem ungeformten Grund hervor. Leuchtende Bildpartien werden von dunklen Farbtönen überdeckt. Es existiert keine zusammenhängende Farbfläche, sondern ein Übereinanderbrechen von Konturen. Damit bleibt die Assoziationsoffenheit des Betrachters gewahrt. Eine Annäherung an die Naturformen geschieht in den sparsam akzentuierten Farben auf Papier und Leinwand. Die Farbmuster suggerieren Blütenblätter, das lockere Farbgefüge Flechtstrukturen. Im Unterschied zu den gestisch- abstrakten Gemälden ist in diesen Werken- in der Verbindung von Grafik und Malerei- die subjektive Inspiration bereits in bestimmte Bahnen gelenkt. Die Figuration ist weiterentwickelt hin zu bioamorpher Ausgestaltung.

In letzter Zeit beschäftigen sie die Arbeiten mit dem Menschen an sich- „Der Mensch als Spielfigur“- Im Mittelpunkt steht ein Kontrast. In der Natur toben die Elemente: wildes Wasser schäumt, Flammen lodern, die Erde bricht auf. Dazwischen treibt der deformierte Mensch. Er ist längst nicht mehr die Krönung der Schöpfung, sondern nur noch Gefangener seiner maroden Gesellschaft, die sich durch zweifelhafte Genmanipulationen in ihrer Identität selber in Frage stellt. Das Schachbrettmuster wird zum Symbol für den Menschen als willenlose Spielfigur.<

Unter dem Ausstellungstitel „Von Weiß nach Schwarz – von Schwarz nach Farbe“ zeigt die Künstlerin im Pappenheimer 'Museum an der Stadtmühle' Malerei und Grafik. Die Künstlerin wurde am Eröffnungstag von ihrem Sohn Jule begleitet; die lange Anfahrt von Bad Bevensen nach Pappenheim war auch noch von einem, gottseidank aber ohne Personenschaden verlaufenden Unfall überschattet.

Es ist schon außergewöhnlich, dass eine solch international renommierte Künstlerin, die es auch geschafft hat im Künstlerregister des „Museums of Modern Art“ ( New York) aufgenommen zu werden, in der kleinen Altmühlstadt Pappenheim Beispiele ihres nuancenreichen Schaffens ausstellt. Dies betrachten die Organisatorinnen Uschi Kreißl und Christa Seuberth auch als Würdigung ihrer Arbeit, Kunst und Kultur in Pappenheim zu etablieren.

Die Ausstellung ihrer Werke dauert vom 20. Juli bis einschließlich 24. August 2014. Die Ausstellung kann immer sonn- und feiertags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr im 'Museum an der Stadtmühle' in 91788 Pappenheim besichtigt werden – der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne angenommen.

Leider scheinen diese überregional bemerkenswerten Aktivitäten, die durchaus im Sinne der kulturellen und touristischen Stadtentwicklung Pappenheims wirken, an den meisten unserer Stadträte von Pappenheim komplett vorbei zu gehen ... eigentlich schade und  eine unverständliche Ignoranz des städtischen Museums an der Stadtmühle als solches und Geringschätzung der vielfältigen Bemühungen der Verantwortlichen des Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V., die ja auch im Namen und Auftrag der Stadtväter aller Parteien erfolgen.

Den Willkommensgruß an die Künstlerin, an ihre Begleitung und ihren Gästen ließ sich Bürgermeister Uwe Sinn nicht entgehen. Die Galeristin und Promoterin Nicoletta von Buttlar hielt die Laudatio, in der sie die vielfältigen Kunsttechniken von Prof. Berger aus ihrer Sicht umriss und die eingebundenen Botschaften interpretierte.

Die Vernissage mit ansprechenden Beiprogramm, war am Sonntag, den 20. Juli 2014 um 11:00 Uhr.

Text: Jule Berger/Ars Artis/H.-J. Porsch  -  Fotos der Ausstellung: H.-Jürgen Porsch

 

Kulturreferentin Christa Seuberth und Frau Prof.Dr.hc Helene Juliane Berger

Prof. Dr. hc Helene Juliane Berger

Bürgermeister Uwe Sinn und Galeristin Nicoletta von Buttlar

Musikduo Christine Gschwandtner (re)-musikalische Untermalung der Vernissage

1. Vors.des KuKeV Clemens Frosch begrüßt die Gäste der Vernissage

Ausstellungsflyer

Gemälde 'Titan'

Der Anfang

Weltkugel III

Triologie 'Atlantis des Nordens' -Raum 2

Kulturreferentin Christa Seuberth und Frau Prof.Dr.hc Helene Juliane Berger
Montag, 21. Juli 2014 23:25 Uhr | Alter: 3 Jahre | Dieser Artikel wurde 4626 mal gelesen


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