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23.6.2017 - 8:58

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Da bebte die Remise-'Skyliner' rockten 50 Jahre Pophistorie

Musikalischer Sommerabend auf der Remise brachte Pappenheimer und Gäste zum Kochen. Das altehrwürdige Baudenkmal an der Klosterstraße, das K14 Haus der Bürger ist wahrlich schon sehr alt – so um die 340 Jahre sicherlich. Aber was da an diesem Samstag, beim ‚Sommerabend mit Musik‘ von der Formation ‚Skyliner‘ an Stimmung geboten wurde, hat dieses alte Gebäude mit seinem Anbau sicherlich noch nicht erlebt.

Die Remise, wie man diesen scheunenähnlichen Anbau am K14 einst nannte und immer noch so respektvoll nennt, der zu Zeiten des Zinsmeisterhauses im 17. Jahrhundert als Kutschen- und Wagen-Unterstelle diente, war an diesem Samstag Abend proppenvoll.

Viele Gäste, z.T. von weit her, unsere Asylbewerber und Urlauber vom Campingplatz gesellten sich zu den Einheimischen, da der Titel der 'Skyliner' Erinnerungen an 50 Jahre Rock und Pop  versprachen. So repräsentierte denn die bunte Mischung der interessierten Gäste auch die Generation, welche zu den Perlen der goldenen Rock- und Pop-Epoche noch jede Zeile und jeden Takt besser zu kennen schien, als die zweite Strophe ihrer eigenen Nationalhymne.

In der werkstattähnlichen Atmosphäre dieses rundum geschützten Anbaus , brauchte es nicht lange, bis die ersten Gäste zu den fetzigen Melodien der 'Monkees', der 'Queen', der 'Animals' und zu den Ohrwürmern von "Eric Capton", "Elvis Presley", der "Rolling Stones" und auch der "Spider Murphy Gang" und anderen Größen dieser Zeit mitklatschten und mittrampelten. Die Coverband 'Skyliner',darunter Pädagogen der Montessori-Schule aus Ingolstadt beherrschen ihre Instrumente bestens. Alois Weber am Keyboard, Edmund Hörner am Bass, Franz Hübl an der Leadgitarre und Hans-Jochen Grund am Schlagzeug gaben einen rundum stimmigen Klangkörper, um die variationsreiche Spieltechnik des Rhythmusgitarren-Spielers und Sängers Joe Maßl zu begleiten.

Die vereinbarte Zeit von 2 Stunden Spieldauer war bereits längstens erbracht, als die Gäste zu tanzen und zu grooven begannen. Der schmale Gang zwischen den Tischreihen und vor der kleinen Bühne, reichte den Tänzern um sich paarweise oder einzeln zu den Stakkatos von Jimi Hendriks 'Hey Joe', oder Elvis sagenhaftes 'All shook up' zu verrenken. So ging es dann Schlag auf Schlag weiter. Den doch schon gesetzteren Herren der 'Skyliner' schien diese einzigartig schöne Stimmung an diesem lauschigen Sommerabend auf der Remise hoch über dem Ufer des Altmühl-Stauarmes wohl zu tun und zunehmend zu gefallen - so schlug die nahe Kirchturmglocke doch bereits 23:45 Uhr, als man schweißgebadet die letzte Zugabe intonierte.

Ein durch und durch positiver Abend, wie man ihn beim Kunst- und Kulturverein nicht so schnell vergessen wird. Die Erkenntnis letztendlich, daß das Zusammenspiel von einer bestens aufgelegten Formation mit altbekannten Melodien der eigenen Jugend, einem wunderbar lauschigen Sommerabend und der begeistert mitgehenden Zuhörerschar aus der Schweiz, der Ukraine, den Niederlanden und mit Urlaubern aus Baden-Württemberg, dem Kohlenpott, u.a. mehr ausreicht, die Sorgen des Alltages und die Probleme der Weltpolitik einmal hinten anzustellen um nur den aktuellen Moment zu leben und miteinander im Einklang zu genießen.

Man hofft beim Kunst- und Kulturverein aber auch, daß die Nachbarn, welche sich eventuell vom Lautpegel der Remisen-Beschallung gestört haben könnten, eine ganz kleine Minderheit sind. Diese will man herzlichst um Nachsicht und Wohlwollen angehen -- dennoch hofft man beim Verein aber auch, nicht wieder 340 Jahre auf solch einen wunderbar harmonischen Abend auf diesem altehrwürdigen Remisen-Anbau am K14 warten zu müssen!

Wie sangen doch die 'Eagles'='Skyliner' so passend beim Auseinandergehen? ......."I dreamed there was no war..." (Ich träumte, es gab keinen Krieg ...) - und die Weltpolitik hat die heimwärts-strebenden Gäste und Bürger auf Zeit schon wieder voll eingeholt!

Text und Bilder: Hans-Jürgen Porsch

Donnerstag, 23. Juli 2015 10:18 Uhr | Alter: 2 Jahre | Dieser Artikel wurde 5407 mal gelesen


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