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Orientalischer Tanz - Schnupperkurs mit Isabella Mandl

Tanz- und Bewegungstherapeutin Isabella Mandl, Weißenburg bietet allen Damen jeglichen Alters eine Staffel von Schnupperkursen im Orientalischen Tanz an. Die Termine sind an den Samstagen, den 7.02.15, den 21.02.15, den 21.03.2015 und am Sonntag, den 08.03.15.Der Ort ist das K14 Haus der Bürger, Vortragszimmer. Am Weltfrauentag = So.8. März 2015 ist eine Sondereinlage geplant, um diesen Tag der Frauen gebührend zu würdigen.Unter dem Motto "Mit Weltmusik TANZ - ERLEBEN - "ICH BIN ICH"- ICH kann, ICH darf, ICH will...",solll man sich der eigenen Identität bewusst werden und sie tanzend erleben. Alle Kurse beginnen immer um 15:00 Uhr und dauern bis 16:15 Uhr. Dieser besondere Kurs am 8.03. dauert länger - bis 16:30 Uhr. Die Einzelkosten pro Kurseinheit betragen 13,00 €, die am Weltfrauentag aber 15,00 €, pro Person. Isabella Mandl bietet eine Sonderregelung für alle 4 Kurseinheiten an: pauschal zusammen 52,00 €. Nähere Auskünfte und Anmeldung unter 09143-6586.

ORIENTALISCHER TANZ

Der orientalische Tanz wird umgangssprachlich als Bauchtanz bezeichnet, weil dieser nach den scheinbaren Bewegungen des Bauches der Frauen benannt wurde. Bei diesen faszinierend sinnlichen Tänzen werden aber weit mehr Körperregionen bewegt, als nur der Bauch und das Gesäß. Der Bauchtanz ist die Isolation des gesamten Körpers und zählt zu den binnenkörperlichen Tänzen und hat typischerweise wenig raumgreifende Schritte. Traditionell werden die Arme als Rahmen eingesetzt.

BAUCHTANZ

Der Begriff Bauchtanz und die Herkunft des orientalischen Tanzes

Der ursprüngliche arabische Begriff "Raqs Sharqi" bedeutet übersetzt soviel wie "Tanz des Ostens" oder "Östlicher Tanz". Etwas freier übersetzt heißt er "Orientalischer Tanz". Diese Bezeichnung bezieht sich jedoch nicht auf die Gesamtheit aller orientalischen Tänze des Fernen Ostens. Er ist eine Tanzform, die ihren Ursprung in Ägypten hat und bezeichnet den Solotanz der Frauen.

Die genaue Herkunft des orientalischen Tanzes ist zwar bisher noch umstritten, aber man nimmt an, dass dieser Tanz aus dem Fruchtbarkeitsritus entstanden ist. Er spielte schon in den frühsten Kulturen eine wichtige Rolle und gehört außerdem zu den ältesten Tänzen der Welt.

Von Indien über die Orient bis hin zum Balkan und dem Mittelmeerraum zeigen prähistorische Zeugnisse von rituellen und religiösen Tänzen, wie Skulpturen und Felsmalereien, die Verehrung des ewig Weiblichen und der Muttergöttin. Unverkennbar sind hier auch die sinnlichen Bewegungen des Beckens und der Hüfte, die den orientalischen Tanz bis heute geprägt haben.

Der Tanz des Orients hat seit je her einen hohen Stellenwert und gehört bis heute zu vielen Feierlichkeiten in der arabischen Welt. Er hat sich von seiner ursprünglich rituellen Bedeutung zu einer Unterhaltungsform im öffentlichen und kulturellen Leben weiterentwickelt. Aber auch in Deutschland ist das Interesse nahezu ungebrochen. In jeder Stadt werden orientalische Tänze zum Unterricht oder als Tanzshow angeboten. Daneben gibt es mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Veranstaltungen, Festivals, Kongresse, Basare und sogar Fachmessen für orientalischen Tanz in ganz Deutschland und Europa.

Freitag, 09. Januar 2015 13:33 Uhr | Alter: 3 Jahre | Dieser Artikel wurde 5588 mal gelesen


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