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30.4.2017 - 14:53

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Stadtentwicklung

Wer im Heute sieht das Morgen, der wird sich rühren, wird sich sorgen (Goethe).

Was wollen wir?

Wollen wir eine Innenstadt, die mit „geflickten“ Straßen und Gehwegen übersät ist, eine Innenstadt in der für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Rollatoren sowie für Kinderwägen unzumutbare Verhältnisse herrschen?

Wollen wir eine Innenstadt, in der die wenigen Sitzplätze nur unter äußerst beengten Verhältnissen angeboten werden können und somit einen ständigen Konfliktherd zwischen Passanten und Außengastronomie bilden?

Wollen wir eine Innenstadt, in der – wie in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts – das Auto (breite Straßen, schmale Gehwege) gegenüber den Bedürfnissen der Bürger und Gästen im Vordergrund steht?

Wollen wir eine Innenstadt, die auf Grund ihres Zustandes in wenigen Jahren unsere Kinder vor finanzielle Probleme stellt?
Für eine Stadt gilt dasselbe wie für ein Privathaus: Wird über Jahre hinweg nicht investiert, so erfordern die dann notwendigen Maßnahmen ein Vielfaches an finanziellem Aufwand

ODER

Wollen wir eine attraktive Innenstadt, die den Bedürfnissen und den Erwartungen der heutigen Generation entspricht - aber auch den nachfolgenden Generationen das Leben in Pappenheim lebenswert macht?

Dazu bedarf es Planungen die nachhaltig wirken und gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Gesichtspunkte mit einbeziehen. Diese Planungen sind – nach Jahren der Diskussion mit Bürgern und den zuständigen Fachbehörden - weitestgehend abgeschlossen.

Warum müssen diese Planungen umgesetzt werden?

Zukunft ist meistens schon da, bevor wir damit rechnen!

Eine Kommune muss investieren um die Lebensqualität für die Bevölkerung zu sichern – Sparen zum falschen Zeitpunkt schafft Kosten für die Zukunft. Werden die derzeit – und nicht in 5 oder 10 Jahren - möglichen staatlichen Zuschüsse in Millionenhöhe durch die Entscheidungsträger in der Stadt nicht abgerufen, so werden die derzeitigen Stadträte dies der folgenden Generation gegenüber verantworten müssen!

Dass Investitionen mit Augenmaß nicht nur das Stadtbild verschönern, sondern auch die Lebensqualität in Pappenheim erhöht haben, ist an einigen Maßnahmen im Innenstadtbereich zu sehen. Durch Beteiligung heimischer Betriebe werden Arbeitsplätze vor Ort gesichert!
Trotz der notwendigen finanziellen Aufwendungen von Seiten der Stadt konnte die Verschuldung in den letzten Jahren weiter abgebaut werden!

Da Pappenheim wegen seiner topographischen Lage kein Wirtschaftsstandort für weitere Großbetriebe sein kann, muss u.a der Tourismus als wesentlicher Wirtschaftsfaktor gefördert werden. Eine lebendige Innenstadt mit einer vielseitigen Geschäftsstruktur und Aufenthaltsbereichen zum „Relaxen“ ist Voraussetzung, damit Einkaufen in der Pappenheimer Innenstadt für Kunden und Urlauber einladend bleibt!

Eine Stadt hat auf die geänderten Gewohnheiten der Bewohner und Touristen zu reagieren. So hat sich der Mensch viele Innenstädte „zurückerobert“. Breite „Gehsteige“, zahlreiche Außengastronomie und Straßenmöblierung sind hierfür in den Nachbarstädten (Gunzenhausen, Unteres Altmühltal …) äußeres Zeichen – sie tragen zur Erhöhung der Besucherfrequenz und damit zur Umsatzsteigerung wesentlich bei.
Nicht nur die Kernstadt profitiert vom Tourismus - auch die zahlreichen Anbieter von Ferienwohnungen in den Ortsteilen sind Nutznießer!

Stadtentwicklung darf nicht zur „Parteisache“ werden, jeder einzelne Stadtrat muss für sich entscheiden und dafür die Verantwortung übernehmen!

Montag, 25. August 2014 23:18 Uhr | Alter: 3 Jahre | Dieser Artikel wurde 4598 mal gelesen


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