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28.5.2017 - 14:21

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Stadtentwicklung Pappenheim

Ziel: Aufwertung der Innenstadt

Ingolstadt: Wasserspiel am Paradeplatz

Seit mehren Jahren beschäftigt sich ein Gremium mit der Entwicklung und Umsetzungsmöglichkeit eines Stadtentwicklungskonzeptes (SEK).

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus 15 Personen zusammen:
- drei Sprechern der Bürgervertreter
- einem Vertreter zentraler Pappenheimer Baudenkmäler
- vier Vertretern aus dem Stadtrat (je Fraktion ein Mitglied)
- dem 1. Bürgermeister
- dem Geschäftsleiter der Stadtverwaltung
- der Kämmerin
- dem Vertreter der Regierung von Mittelfranken
- dem Kreisbaumeister
- dem Sanierungstreuhänder von Fa. BayernGrund
- dem SEK-U-Koordinator

Dieses Gremium erarbeitet in monatlichen Treffen Vorschläge und Empfehlungen, die dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden.

Der derzeitige Schwerpunkt liegt bei der barrierefreien, behindertengerechten Umgestaltung der Deisingerstraße und des Marktplatzes mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität in diesen Bereichen für alle Bürger und Gäste zu steigern und ein attraktives Zentrum zu schaffen.

 

Vor einigen Jahren wurden drei Architekturbüros beauftragt, Vorschläge zu unterbreiten, mit der Vorgabe, die von den Bürgern schriftlich eingebrachten Vorschläge in ihre Planungen zu integrieren. Die Originale dieser Planungen können noch heute im Rathaus (1. Stock) an Schautafeln eingesehen werden.

Alle drei Vorschläge hatten u.a. gemeinsam: Pflasterung des gesamten Bereichs Deisingerstraße/Marktplatz und Wasser in unterschiedlicher Form am Marktplatz.

Zu bemerken ist dabei, dass es sich nicht um Kopfsteinpflaster wie in der Klosterstraße und Stöbergasse handelt, sondern gesägten Granit, der eine ebene - und somit geräuscharmere - Oberfläche vorweist.

 

In derzeitigen Diskussion gibt es Bestrebungen, vom - von den Bürgern empfohlenen - Planungsvorschlag abzuweichen und die Deisingerstraße zu asphaltieren.

 

Für die SPD-Fraktion im Pappenheimer Stadtrat ist diese Missachtung des Bürgerwillens nicht hinnehmbar. Die SPD-Fraktion sieht den Menschen im Vordergrund und nicht das Auto. In der Innenstadt sollen sich die Bürger wohlfühlen und den Aufenthalt genießen – Autos sind auf dieser etwas mehr als 200m langen Strecke von untergeordneter Bedeutung (ein Verkehrsgutachten aus 2009 sieht die Deisingerstraße wegen des geringen Verkehrsaufkommen (1700 Fahrzeuge/Tag) als Anliegerstraße). Zum Vergleich: Gaimersheim: 17000 Fahrzeuge/Tag; Dietfurt/Altmühl 3500 Fahrzeuge/Tag. Beide Gemeinden haben sich für nahezu niveaugleiche Pflasterung entschieden und sehr gute Erfahrung damit gemacht.


Lärm – Pflasterung / Asphalt
Lärm, eigentlich Luftschall, wird durch den Schalldruckpegel beschrieben und in der Maßeinheit Dezibel (dB) angegeben.

In der einschlägigen Literatur ist zu finden:
Flüstern: 30dB
Gespräch in 1 m Entfernung: 60 dB
Pkw in 10 m Entfernung: 60-80 dB

Erst ab einer Geschwindigkeit von ca. 40km/h wird bei Personenwagen der Einfluss des Bodenbelags gegenüber dem Motorengeräusch maßgebend. Bei LKWs liegt dieser Wert bei 60 km/h

Untersuchungen der Technischen Universität Dresden in einem Kreuzungsbereich mit unterschiedlichen Belägen haben gezeigt, dass der „Lärm“ bei der gepflasterten Straße nur um 2 dB (Atmen: 10dB!) höher lag als bei Asphalt. Festgestellt wurde dabei aber, dass die Fahrzeuge auf dem asphaltierten Bereichen schneller fuhren und somit den „Lärmvorteil“ wieder neutralisierten.


Kosten
Der Stadtrat hat zu entscheiden, wie viel ihm eine bürgerfreundliche Innenstadt wert ist. Eine Entscheidung pro Asphalt in der jetzigen Phase wird von der SPD abgelehnt, da weder für die eine noch die andere Ausführung Kostenvoranschläge vorliegen. Höchste Priorität hat für die SPD-Fraktion bei der Entscheidungsfindung die Suche nach einer Möglichkeit, die finanzielle Belastung der Anwohner möglichst gering zu halten – und dennoch einen attraktiven Lebensraum zu schaffen, in dem sich alle wohl fühlen!


Manfred Kreißl
Mitglied im SEK Umsetzungsrat

im Namen der weiteren SPD-Stadträte
Gerhard Gronauer
Anette Pappler
Christa Seuberth
Günther Rusam

Ingolstadt: Wasserspiel am Paradeplatz

Dietfurt/Altmühl: Pflasterung in der Innenstadt

Gaimersheim: täglich 17000 Fahrzeuge (darunter 80 Linienbusse)

Amberg

Bayreuth: Wasserspiel

Dietfurt/Altmühl: Marktplatz

Dietfurt: täglich 3500 Fahrzeuge (Pappenheim 1700)

Gunzenhausen

Lichtenfels

Merkendorf

Wassertrüdingen

Pleinfeld

Zirndorf

Wertheim

Gaimersheim: Pflasterung

Ingolstadt: Wasserspiel am Paradeplatz
Donnerstag, 10. Juli 2014 18:43 Uhr | Alter: 3 Jahre | Dieser Artikel wurde 4888 mal gelesen


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